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Notarkosten bei 150.000 € Kaufpreis 2026

Ohne Darlehen kosten Notar und Grundbuch bei diesem Kaufpreis zusammen 1.818,58 €. Im Rechner ist ein Darlehen von 80 % eingetragen, das du ändern kannst.

Die Grundschuld sichert die Bank im Grundbuch ab. Leer lassen, wenn du ohne Darlehen kaufst.

Notar und Grundbuch zusammen

2.499,38 €

Das sind 1,67 % des Kaufpreises. Davon gehen 1.668,38 € an den Notar und 831 € ans Grundbuchamt.

Aufschlüsselung der Notar- und Grundbuchkosten
Notar: Kaufvertrag1.287,58 €
Notar: Grundschuld380,80 €
Grundbuch: Eigentumsumschreibung354 €
Grundbuch: Vormerkung177 €
Grundbuch: Grundschuld300 €
Summe2.499,38 €

Rechenweg

  1. Notar für den Kaufvertrag: 1.062 € an Gebühren (Beurkundung mit dem Satz 2,0, Vollzug 0,5 und Betreuung 0,5 aus der Gebührentabelle B), dazu 20 € Pauschale und 205,58 € Umsatzsteuer.
  2. Grundbuchamt: Eigentumsumschreibung mit dem Satz 1,0 und Vormerkung mit 0,5 aus der Gebührentabelle B.
  3. Grundschuld über 120.000 €: Notar mit dem Satz 1,0 plus Pauschale und Umsatzsteuer, Grundbuchamt mit 1,0.

Notar und Grundbuchamt bei 150.000 € Kaufpreis

Kaufst du eine Immobilie für 150.000 €, kosten Notar und Grundbuchamt zusammen 1.818,58 €, wenn du ohne Darlehen kaufst und eine Auflassungsvormerkung eintragen lässt. Das sind 1,21 % des Kaufpreises. Nimmst du ein Darlehen über 120.000 € auf, kommt die Grundschuld dazu, und die Summe steigt auf 2.499,38 €, also 1,67 % vom Kaufpreis.

Grunderwerbsteuer und Maklerprovision sind hier nicht enthalten. Beide hängen vom Bundesland und vom Vertrag ab. Notar und Grundbuchamt kosten dagegen überall dasselbe.

So setzen sich die Notarkosten zusammen

Der Wert, nach dem die Gebühren berechnet werden, ist der Kaufpreis (150.000 €). In Tabelle B des Gerichts- und Notarkostengesetzes (GNotKG) liegt er in der Stufe bis 155.000 €, dort beträgt die Grundgebühr 354 €. Bis zur nächsten Stufe fehlen 5.000 €, danach steigt die Grundgebühr auf 381 €.

Für den Kaufvertrag berechnet der Notar die Beurkundung mit dem 2,0-Fachen der Grundgebühr (708 €), die Abwicklung mit Behörden, den Vollzug, mit dem 0,5-Fachen (177 €) und die Überwachung der Kaufpreiszahlung, die Betreuung, ebenfalls mit dem 0,5-Fachen (177 €). Zusammen sind das 1.062 €. Dazu kommen 20 € Pauschale für Post und Telefon und 19 % Umsatzsteuer (205,58 €). Der Notar stellt dir damit 1.287,58 € für den Kaufvertrag in Rechnung.

Mit Darlehen beurkundet der Notar auch die Grundschuld. Bei 120.000 € Darlehen kostet das 380,80 €.

So setzen sich die Kosten beim Grundbuchamt zusammen

Das Grundbuchamt verlangt für die Eintragung als neuer Eigentümer die einfache Grundgebühr, bei 150.000 € sind das 354 €. Die Auflassungsvormerkung kostet die halbe Grundgebühr, 177 €. Sie sichert dir den Anspruch auf das Eigentum, bis du im Grundbuch stehst. Ohne Vormerkung sparst du diesen Betrag, ob du darauf verzichten solltest, klärst du mit dem Notar.

Für die Grundschuld über 120.000 € kommt eine weitere einfache Grundgebühr dazu, 300 €. Beim Grundbuchamt zahlst du insgesamt 531 € ohne Darlehen und 831 € mit Darlehen.

150.000 € im Vergleich mit anderen Kaufpreisen

Gegenüber einem Kaufpreis von 100.000 € (mit 80.000 € Darlehen) zahlst du bei 150.000 € 588,06 € mehr. Auf je 10.000 € mehr Kaufpreis gerechnet sind das 117,61 €.

Bei 200.000 € wären es 3.087,44 €, also 588,06 € mehr als bei 150.000 €. Der Anteil am Kaufpreis liegt dort bei 1,54 %, hier bei 1,67 %.

Die Grundschuld über 120.000 € erhöht Notar und Grundbuchamt bei 150.000 € Kaufpreis um 680,80 €. Sie ist nötig, damit die Bank das Darlehen im Grundbuch absichern kann. Ohne Finanzierung fällt sie weg, mit höherem Darlehen steigt sie nach der Gebührentabelle B.

Was nicht enthalten ist

Die Rechnung arbeitet mit diesen Annahmen:

  • Als Wert für die Gebühren gilt der Kaufpreis (§ 47 Gerichts- und Notarkostengesetz). Liegt der Verkehrswert der Immobilie höher, gilt dieser, das berücksichtigt der Rechner nicht.
  • Beim Notar rechnet der Rechner für den Kaufvertrag die Beurkundung (Satz 2,0), den Vollzug (0,5) und die Betreuung (0,5). Die Sätze werden mit der Gebührentabelle B des Gesetzes multipliziert.
  • Beim Grundbuchamt rechnet er die Eigentumsumschreibung (Satz 1,0), auf Wunsch die Auflassungsvormerkung (0,5) und für das Darlehen die Grundschuld (1,0).
  • Für die Grundschuld kommen beim Notar die Beurkundung (Satz 1,0, mindestens 60 €) sowie eine Pauschale mit Umsatzsteuer dazu.
  • Nicht enthalten sind Kopier- und Gerichtsauslagen, Kosten für die Löschung alter Grundschulden, Gutachten und Gebühren der Bank für die Finanzierung.

Fragen und Antworten

Wie hoch sind die Notarkosten bei 150.000 € Kaufpreis?

Für den Kaufvertrag sind es 1.287,58 € einschließlich Umsatzsteuer. Mit einer Grundschuld über 120.000 € kommen 380,80 € dazu.

Wie hoch sind die Grundbuchkosten bei 150.000 € Kaufpreis?

Für Eigentumsumschreibung und Vormerkung zahlst du 531 €. Mit Grundschuld über 120.000 € sind es insgesamt 831 €.

Wie viel Prozent vom Kaufpreis sind Notar und Grundbuchamt bei 150.000 €?

1,21 % ohne Darlehen und 1,67 % mit einem Darlehen über 80 % des Kaufpreises.

Kann ich mit dem Notar über die Kosten verhandeln?

Die Gebühren sind gesetzlich festgelegt, bei gleichem Wert kostet derselbe Vorgang deshalb bei jedem Notar gleich viel. Du kannst höchstens beeinflussen, welche Leistungen überhaupt anfallen.

Wer zahlt Notar und Grundbuchamt?

Im Kaufvertrag wird üblicherweise vereinbart, dass der Käufer die Kosten trägt. Was für dich gilt, steht in deinem Vertrag.

Woher die Zahlen kommen

Stand der Daten: 20.10.2026

Die Gebührentabelle ist auf dem Stand vom 20.10.2026.